März30

4 Tage Paris … (Kurzurlaub mit meinem Paps, seiner Freundin und meinem Bruder) … was soll ich sagen: Einfach grandios, fantastisch, wunderschön, bezaubernd, phänomenal, cool, krass, derbe … wie auch immer! Jede Sekunde dort hat sich tausendfach gelohnt!
Vorher jedoch galt es den Boden unter meinen Füßen zu verlieren! Zum ersten Mal fliegen … ich war sowas von nervös und da ja sämtliche Stress-und-Angstzustände bei mir in Übelkeit ausarten, ging´s mir auch dementsprechend. Aber zu meiner Verwunderung nicht so schlimm wie in manch anderer Situation. Hatte ich doch erst einige Tage vorher einen Spruch von Lena-Meyer Landrut gehört, die auf die Frage: Ob sie denn Angst hätte in Oslo auf so einer großen Bühne, vor so vielen Menschen zu singen, antwortete: “Wie sollte ich denn Angst haben, ich hab das ja noch nie gemacht!”. Und dieser Satz hatte sich irgendwie eingebrannt! Warum sollte ich also vor etwas Angst haben was ich noch nicht kannte!?
Und tatsächlich klappte dieser Gedankengang durchaus … okay, ein bisschen nachgeholfen mit “Bachblüten-Rescue-Bonbons” hab ich schon … aber die wirken ja auch nur bis zu einem bestimmten Punkt.
Erst rollte das Flugzeug gemütlich zur Startbahn … und dann, mit einem Mal … whaaaammm!! .. beschleunigt das Ding und zack in der Luft! Ein wirklich unglaubliches Gefühl! Spätestens nach 5 Minuten konnte ich allerdings auch nichts anderes mehr machen als mit tiefster Ergriffenheit aus dem Fenster auf die klitzekleinen Städte und Wälder zu blicken. Und dann über den Wolken …

strahlend blauer Himmel … die Tragfläche wirkte ein wenig wie eine Art Aussichtsplattform. So als könne man dort spazieren gehen. Teilweise kamen mir echt fast die Tränen so ergriffen war ich von dieser Leichtigkeit … dieser unendlichen Weite … wirklich beeindruckend!
Wir flogen eine Stunde und 50 Minuten …. aber es kam mir vor wie eine halbe Stunde. Oben in der Luft vergeht die Zeit viel schneller ohne das man was davon merkt. War auf dem Rückflug genauso.
In Paris angekommen suchten wir unser Hotel, welches lustigerweise nur 1 1/2 Straßen vom Amelie-Café war. Und dann ging´s los … 4 Tage Sightseeing und immermal wieder hier ein “Bonjour” und da ein “Merci” … daran hab ich mich auch ziemlich schnell gewöhnt, denn heute auf der Post wollte ich auch schon wieder Bonjour und Merci sagen. ;O)
Welche Besonderheiten mir aufgefallen sind:
1. Der weibliche Franzose riecht anders!
Irgendwie viel sanfter, lieblicher, aber nicht zu süß … irgendwie auch erfrischend blumig.
2. Der Franzose raucht gern!
Es gab selten jemanden der ohne Zigarette durch die Straßen lief oder ohne Zigarette seinen Kaffee zu sich nahm.
3. Der Franzose ernährt sich größtenteils nur von Baguette!
Baguette pur, Baguette mit Wurst, mit Käse, überbacken … irgendwie immer Baguette. Braten gibt´s da nicht. Deswegen auch gleich 4.
4. Der Franzose ist deutlich schlanker!
Dicke Franzosen sucht man in Paris größtenteils vergebens! Eine(r) schlanker als der/die andere!
5. Der Franzose liebt sein iPhone!
Dort hat wirklich jeder Zweite so ein Teil. Unglaublich! Entweder telefonieren sie oder hören Musik damit. Aber sie haben das Ding ständig in der Hand.
6. Der Franzose hupt gern und viel!
Auto fahren in Paris .. ich glaub das ist wirklich nix für Deutsche und schon gar nicht für deutsche Rentner. Die wären in Null-komma-Nix einem krassen Hupkonzert ausgesetzt!
7. Der Franzose parkt auch anders!
Zwischen den Autos passt oftmals kaum ein Blatt Papier. Die Stoßstangen dort haben unglaublich tolle Schrammenmuster. ;O)
8. Überall Schwarze!
In Paris sieht man definitiv keinen weißen Straßenkehrer. Auch die Putz- und Frühstücksfrauen im Hotel – alles Schwarze!
…
Hier noch ein Foto von mir und meinem Bruder (ja, ich respektiere hiermit seine Privatsphäre, deshalb der schwarze Balken … manche Menschen wollen eben nicht im Internet gefunden werden, das muss ich respektieren) … ;O)

Ja, die ganzen anderen Sightseeing-Fotos lass ich jetzt mal weg. Kennt ja eh jeder!
Eines steht auf jeden Fall fest: Das wird sicherlich nicht mein letzter Besuch in Paris gewesen sein. Aber das nächste Mal fahr ich mit der Frau meines Herzens dorthin (sofern es die dann auch gibt) … ist ja schließlich die Stadt der Liebe! ;O)