Das größte Kaleidoskop der Welt … ;O)

April11

War heute mal wieder auf dem Flohmarkt, mit Ami. Und was finde ich da? Genau, das größte Kaleidoskop auf der Welt! Zumindest in meiner! Es ist ganze 60cm hoch und hat einen Durchmesser von 15cm. Ein wahres Prachtstück! Und das für läppische 5 Euro. Lustig auch, dass die meisten Flohmarktbesucher das Kaleidoskop wohl auch schon entdeckt hatten … nur hatte es bis dato keiner gekauft! Und deshalb zeigten die Leute ständig auf das Kaleidoskop unter meinem Arm und meinten: “Ej guck mal, der hat das Kaleidoskop gekauft!” … sehr amüsant, wirklich!

Zusätzlich auch noch zwei alte Kinderschallplatten gekauft.

Jucheee “Kater Schnurr” … ;O)

bin mies gelaunt …

April8

der Tag hat eindeutig zu wenige Stunden … oder es ist gerade alles viel zu viel Stress. Mich nervt´s!
Bin für kurz mal Zeit anhalten, in Ruhe verschiedenste Aufgaben nacharbeiten und dann weitermachen … aber die Zeit vermag ich nicht anzuhalten … deshalb weiter weiter weiter! Die Menschheit wird schon sehen was sie von ihrer ganzen Hektik hat. Irgendwann haben die Menschen verlernt durchzuatmen und dann werden sie alle unter Kurzatmigkeit leiden! Und ich auch … aber ich werd bei jedem Atemzug sagen:

“Ichhabsjagesagt!” … aber dann ist´s zu spät. In diesem Sinne, auf fröhliches Bulimie-Studium und zusätzlichen Stress pur!!! *gggggrrrrrr* :-(

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Blogeintrag mit Folgen …

April2

So, da ist es: “Das stinkende Buch”. Nachdem ich im Blog von Buchhändlers Freuden diesen grandiosen Eintrag zum stinkenden Buch fand, stand es fest. Ich brauche dieses Buch!! Schon allein des Spaßes wegen. (Gedanke: Gibt´s eigentlich: “….des Spaßes wegen…”) … egal … und so stiefelte ich gleich am nächsten Tag in die böse Buchhandlung und legte meinen Zettel mit dem Buchtitel auf den Tresen und sagte:

“Ich hätte gern ein Buch bestellt! Aber es muss die 1. Auflage sein!”

Bedienung: “Das mit der Auflage kann ich mir nicht aussuchen. Ich kann nur das nehmen was hier im Computer steht!”

Ich: “Ach was, … rufen sie einfach beim Verlag an, die schicken ihnen mit Freuden eine Ausgabe der 1. Auflage.”

Sie schaut in ihrem Computer nach!

Bedienung: “Wir haben das Buch sogar da!”

… sie sprintet zur Abteilung “Ratgeber für Beziehungen und Paare”, findet es dort aber nicht. Einige Minuten später läuft sie rüber zur Abteilung “Romane”. Und siehe da, da steht´s auch schon. Sie schaut rein, 1. Auflage. Ich Suche eine Seite mit viel Farbe und rieche daran.

Es ist unglaublich:
ein modrig, schimmliger Geruch kommt mir entgegen.
Ich lasse die Bedienung riechen. Sie rümpft die Nase.

Ich sage: “Perfekt! Das nehm ich!”
Sie schaut mich seltsam an. Ich gehe langsam zur Kasse und sie steht da schon und wartet.
Sie fragt: “Aber das ist doch schöner Geruch, oder?”
Ich frage: “Na was würden sie denn sagen?”
Sie: “Also ich find es äußerst unangenehm!”
Ich sage: “Sehen Sie, das find ich auch!”

Dann erzähle ich noch kurz angerissen die Story, dass der Verlag mittlerweile auch schon weiß, dass seine Bücher stinken und wir beiden lachen, während sie mir das Wechselgeld zurück gibt.

Jetzt muss es nur noch Sommer werden. Dann nehm ich es mit raus an die Luft und werde es dort sicherlich auch mal lesen. Aber auf jeden Fall eine wirklich klasse Aktion. TausendDank an treschahanta und das stinkende Buch! ;O)

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4 Tage Paris (Nachtrag)

März30

Erinnern wir uns an den vorletzten Eintrag: jener, mit dem blöden Buch, etc. … der Parisausflug galt ja quasi eher meinem Herrn Papa. Der feiert nämlich seine runden Geburtstage nie in Deutschland. Und dieses Jahr, zum 50. ging´s mal wieder nach Paris und er hat uns alle mitgenommen. Dennoch konnt ich es mir natürlich nicht verkneifen ihm ein kleines Rachegeschenk zu überreichen.

Ich hab eine ganze Zeit lang überlegt was wohl das perfekte Pondon zum Buch “Das Ender der Liebe” ist und am Ende viel mir nur “Romeo und Julia” ein. Und das hat er dann auch von mir zum Geburtstag bekommen. Sein Kommentar: “Na wir können ja tauschen. Du gibst mir “Das Ender der Liebe” und ich geb Dir dafür “Romeo und Julia”. Das fand ich nur fair!

Die Übergabe hat allerdings noch nicht stattgefunden! ;O)

4 Tage Paris

März30

4 Tage Paris … (Kurzurlaub mit meinem Paps, seiner Freundin und meinem Bruder) … was soll ich sagen: Einfach grandios, fantastisch, wunderschön, bezaubernd, phänomenal, cool, krass, derbe … wie auch immer! Jede Sekunde dort hat sich tausendfach gelohnt!

Vorher jedoch galt es den Boden unter meinen Füßen zu verlieren! Zum ersten Mal fliegen … ich war sowas von nervös und da ja sämtliche Stress-und-Angstzustände bei mir in Übelkeit ausarten, ging´s mir auch dementsprechend. Aber zu meiner Verwunderung nicht so schlimm wie in manch anderer Situation. Hatte ich doch erst einige Tage vorher einen Spruch von Lena-Meyer Landrut gehört, die auf die Frage: Ob sie denn Angst hätte in Oslo auf so einer großen Bühne, vor so vielen Menschen zu singen, antwortete: “Wie sollte ich denn Angst haben, ich hab das ja noch nie gemacht!”. Und dieser Satz hatte sich irgendwie eingebrannt! Warum sollte ich also vor etwas Angst haben was ich noch nicht kannte!?

Und tatsächlich klappte dieser Gedankengang durchaus … okay, ein bisschen nachgeholfen mit “Bachblüten-Rescue-Bonbons” hab ich schon … aber die wirken ja auch nur bis zu einem bestimmten Punkt.

Erst rollte das Flugzeug gemütlich zur Startbahn … und dann, mit einem Mal … whaaaammm!! .. beschleunigt das Ding und zack in der Luft! Ein wirklich unglaubliches Gefühl! Spätestens nach 5 Minuten konnte ich allerdings auch nichts anderes mehr machen als mit tiefster Ergriffenheit aus dem Fenster auf die klitzekleinen Städte und Wälder zu blicken. Und dann über den Wolken …

ueber_den_wolken

strahlend blauer Himmel … die Tragfläche wirkte ein wenig wie eine Art Aussichtsplattform. So als könne man dort spazieren gehen. Teilweise kamen mir echt fast die Tränen so ergriffen war ich von dieser Leichtigkeit … dieser unendlichen Weite … wirklich beeindruckend!

Wir flogen eine Stunde und 50 Minuten …. aber es kam mir vor wie eine halbe Stunde. Oben in der Luft vergeht die Zeit viel schneller ohne das man was davon merkt. War auf dem Rückflug genauso.

In Paris angekommen suchten wir unser Hotel, welches lustigerweise nur 1 1/2 Straßen vom Amelie-Café war. Und dann ging´s los … 4 Tage Sightseeing und immermal wieder hier ein “Bonjour” und da ein “Merci” … daran hab ich mich auch ziemlich schnell gewöhnt, denn heute auf der Post wollte ich auch schon wieder Bonjour und Merci sagen. ;O)

Welche Besonderheiten mir aufgefallen sind:

1. Der weibliche Franzose riecht anders!
Irgendwie viel sanfter, lieblicher, aber nicht zu süß … irgendwie auch erfrischend blumig.

2. Der Franzose raucht gern!
Es gab selten jemanden der ohne Zigarette durch die Straßen lief oder ohne Zigarette seinen Kaffee zu sich nahm.

3. Der Franzose ernährt sich größtenteils nur von Baguette!
Baguette pur, Baguette mit Wurst, mit Käse, überbacken … irgendwie immer Baguette. Braten gibt´s da nicht. Deswegen auch gleich 4.

4. Der Franzose ist deutlich schlanker!
Dicke Franzosen sucht man in Paris größtenteils vergebens! Eine(r) schlanker als der/die andere!

5. Der Franzose liebt sein iPhone!
Dort hat wirklich jeder Zweite so ein Teil. Unglaublich! Entweder telefonieren sie oder hören Musik damit. Aber sie haben das Ding ständig in der Hand.

6. Der Franzose hupt gern und viel!
Auto fahren in Paris .. ich glaub das ist wirklich nix für Deutsche und schon gar nicht für deutsche Rentner. Die wären in Null-komma-Nix einem krassen Hupkonzert ausgesetzt!

7. Der Franzose parkt auch anders!
Zwischen den Autos passt oftmals kaum ein Blatt Papier. Die Stoßstangen dort haben unglaublich tolle Schrammenmuster. ;O)

8. Überall Schwarze!
In Paris sieht man definitiv keinen weißen Straßenkehrer. Auch die Putz- und Frühstücksfrauen im Hotel – alles Schwarze!

Hier noch ein Foto von mir und meinem Bruder (ja, ich respektiere hiermit seine Privatsphäre, deshalb der schwarze Balken … manche Menschen wollen eben nicht im Internet gefunden werden, das muss ich respektieren) … ;O)

mein_bruder_und_ich

Ja, die ganzen anderen Sightseeing-Fotos lass ich jetzt mal weg. Kennt ja eh jeder!
Eines steht auf jeden Fall fest: Das wird sicherlich nicht mein letzter Besuch in Paris gewesen sein. Aber das nächste Mal fahr ich mit der Frau meines Herzens dorthin (sofern es die dann auch gibt) … ist ja schließlich die Stadt der Liebe! ;O)

Das Ende der Liebe? Nee, Nee … is klar, ich glaub ich kotz gleich!

März17

Nachdem ich letztens ja Miriam Meckels Buch “Das Glück der Unerreichbarkeit” empfehlen konnte, hier nun mal ein Buch, welches gar nicht Buch heißen dürfte, so schlecht ist es!!!!

Hillenkamp_EndeLiebe © Klett-Cotta

Natürlich ist diese kleine Rezension überhaupt nicht repräsentativ, denn 1. hab ich nur 70 Seiten gelesen (mehr war leider echt nicht drin, sonst hätte ich mich übergeben!) und 2. wird das Ding (ich nenne es jetzt absichtlich “Das Ding”) bei Amazon ja doch immerhin von 10 Personen hoch gelobt.

Genauso schlimm wie das Ding, ist die Tatsache, dass mein Vater dieses Buch zum Geburtstag geschenkt hat. Er meinte, da steht das drin was er immer sagen würde. Leider sagt er manchmal viel wenn der Tag lang ist, z.B.: das ich aufpassen muss das ich nicht komisch werde, weil ich ja mit 30 immer noch keine feste Freundin und er keine Enkelkinder hätte und zudem könnte ich auch nicht im Dunkelrestaurant im Dunkeln essen (auch ein Geschenk von ihm, allerdings zu Weihnachten 2009).

Sinnlos, echt! Also ich mag meinen Vater sehr, wirklich … aber manchmal und vorallem in letzter Zeit da “brilliert” er immer öfter mit solchen Äußerungen mir gegenüber. Das ich aber einfach mal nicht er bin (wenn auch sein Sohn), dass scheint er wohl zu vergessen!

Ich denke eben, dass es sich lohnt zu warten bis ich mal wieder jemandem begegne der mich verzaubern und den ich verzaubern kann (Was ist daran denn bitteschön “komisch werden”?) und mich nicht einfach mit 50% zufrieden zu gebe um dann so viele Kompromisse machen zu müssen, dass ich diese dann noch nicht mal mehr an Händen und Füßen abzählen kann. In diesem Ding jedenfalls scheint wohl seiner Meinung nach (er selbst hat es nicht gelesen, sondern nur eine Rezension im Radio gehört) genau das zu stehen, was er mir immer versucht zu sagen im Bezug auf das Thema Liebe und die Frauen.

Ich kann es mal in einem Satz sagen: Nachdem ich mich durch 70 Seiten gequält habe (und ich hab mich selten so gequält; das letzte Mal bei “Am Strand” von Ian McEwan) hatte ich zum einen unsagbar schlechte Laune und zum anderen das Gefühl, die Welt und all ihre Lebewesen (insbesondere die Menschen) bestünden einzig und allein aus einem riesigen, grauen Betonklotz!

Am liebsten hätte ich dieses Ding sofort aus meinem Zimmer verbannt … noch besser, ich hätte es verbrennen sollen, aber das hab ich mir dann aufgrund unserer deutschen Geschichte dann doch verkniffen. Morgen hab ich mal wieder ein Termin bei meiner Psychologin da nehm ich´s mit und beschließe dann mit ihr zusammen, was ich damit machen werde!

Also ein wirklich gut gemeinter Rat an alle die das hier lesen: Spart euch die 22,90€ und kauft dafür fünf Reclam-Klassiker! Da habt ihr tausendmal mehr Freude dran!

Glückwünsche zum 30.

März9

Puuuuuh … seit dem 04. März ist es nun so: Owney ist 30 Jahre auf dieser Erde! Was soll ich sagen? Ich glaub ich fühl mich sogar so wie 30. Was auch immer das heißen mag. … und so blätterte ich in den gesammelten Schriften von Hermann Hesse um dort eventuell eine Antwort zu finden. Er schrieb mit 30:

Gondel

Bläue über dir und Sonnenglut,
Unter dir die ewig stille Flut,
Auf dem schlanken, leichtbewegten Kiel
Trägst du Saitenklang und Liebesspiel.

Schwarz und ernst sind deine leichten Wände.
Süß, solang das frohe Heute lohnt,
Süß und seltsam ist der Traum vom Tod,
Von der Jugend und der Liebe Ende.

Meine jungen Jahre gleiten
Unbekannten Zielen zu
Durch beglänzte schöne Weiten,
Schlanke Gondel, rasch und leicht wie du.

(Hermann Hesse, 1907)

In diesem Sinne,
auf ein lustiges und spannendes neues Lebensjahr! ;O)

Der Dreh mit der Zeit …

März3

also ich glaub, so langsam hab ich´s raus; also den Dreh mit der Zeit. Also nicht die Tageszeit, sondern die Wochenzeit(ung). Ich sortierte tatsächlich mittlerweile ziemlich gut aus, was mich interessiert und was nicht. Quasi zwei Stapel. Und das was ich lesen will, schaffe ich auch tatsächlich innerhalb einer Woche. Was ich allerdings weiterhin spannend finde, dass Zeitartikel auf seltsame Art und Weise den restlichen Medien (Fernsehen und Radio) immer ein Stück voraus sind. Vielleicht kommt mir das auch nur so vor – aber irgendwie dann auch doch nicht. Kann mir das eventuell mal jemand erklären? Das wäre toll! Zudem hab ich mir überlegt, dass ich mir zum Geburtstag von meinen Großeltern einfach mal ein Zeit-Abo schenken lasse. Ich glaub, dass ist eine gar feine Idee! ;O)

P.S.: Das es geschafft wurde die Vorratsdatenspeicherung abzusemmeln, dass find ich echt klasse! ;O)

“Das Glück der Unerreichbarkeit”

März1

Ich beginne diesen Eintrag mit einem Zitat aus dem Buch von Miriam Meckel (Das Glück der Unerreichbarkeit – Wege aus der Kommunikationsfalle), welches ich gerade lese:

Seite 236: “… 1999. Zu Diesem Urteil hat der ehemalige Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm geschrieben: “Im Kern geht es um einen Raum, in dem der Einzelne die Möglichkeit hat, frei von öffentlicher Beobachtung und damit der von ihr erzwungenen Selbstkontrolle zu sein, auch ohne dass er sich dort anders verhielte als in der Öffentlichkeit. Bestünden solche Rückzugsbereiche nicht mehr, könnte der Einzelne physisch überfordert sein, weil er darauf achten müsste, wie er auf andere wirkt. Die notwendige Erholung von einer durch Funktionszwänge und Medienpräsenz geprägten Öffentlichkeit ist vielfach nur in der Abgeschiedenheit zu gewinnen.”…

Dem Weihnachtsstress, der Uni-Prüfungszeit und dem Versuch ein Stück weit mit der Unerreichbarkeit zu spielen, sei es geschuldet dass ich so lange nichts mehr geschrieben habe. Und ich werde jetzt auch sicherlich kein Resümee der letzten drei Monate schreiben. Vielmehr hoffe ich heute nacht ersteinmal, dass unser Dach auch gegen grobe Stürme gesichert ist, denn draussen stürmt es gar wild vor sich hin. Bin heute von meinem kleinen Winterurlaubs-Wochenende in Thüringen zurückgekommen. War sehr erholsam. Beeindruckend der meterhohe Schnee aber auch das unglaublich weiche Wasser. Da hat man selbst mit bloßem warmem Wasser das Gefühl man hätte Shampoo und Spülung schon drauf. ;O)

Ja, im Moment hab ich erstmal vorlesungsfreie Zeit. Und das genieße ich wirklich ungemein. Einfach mal wirklich nichts tun zu müssen ist grandios!

Am kommenden Donnerstag werde ich 30. Puuh, irgendwie macht mir das schon ein wenig zu schaffen. Nicht so sehr wegen der Zahl, vielmehr weil ich mir denke: Schade eigentlich, dass ich noch keine eigene kleine Familie hab. Na ja, kommt wohl dann eben später. Aber mein Vater meckert auch schon rum, von wegen, dass ich schon fast 30 bin und noch immer keine Frau und im Dunkelrestaurant könnte ich auch nicht im Dunkeln essen, ich sollte doch aufpassen, dass ich nicht komisch werde. Und ich denk mir so: Blöde Sprüche kann ich mir auch alleine an den Kopf werfen, da brauch ich ihn nun nicht dazu.

Egal, wir machen ja Ende März nen kleinen Familienausflug, da werd ich das Thema mal so ganz nebenbei mit ansprechen. Er soll mich doch einfach so akzeptieren wie ich bin. Nur weil er es so und so macht, heißt das doch nicht zwangsläufig, dass ich das auch so machen muss. Egal … wir (mein einer Halbbruder, mein Vater und seine Freundin) fliegen jedenfalls Ende März nach Paris für vier Tage. Das wird dann auch mein allererster Flug. Und ich hab schon ganz schön Schiss davor. Also nicht das wir abstürzen könnten, dass ist mir ehrlich gesagt wurscht. Weil, die Chance ziemlich gering ist und wenn´s passiert ist man eh tot. Nee, ich hab eher so mit der Kontrollabgabe zu kämpfen. Ich kann ja da oben schlecht sagen: “Ähmm, Entschuldigung, mir ist das hier nichts mit dem fliegen, ich möcht lieber aussteigen!” … aber irgendwie wird´s schon, hoffentlich!?

Das Buch von Miriam Meckel kann ich übrigens empfehlen. Ich dachte immer, dass alles was ich so an Kommunikation tagtächlich viel ist … aber wenn das stimmt was da in dem Buch steht, dann sind die Business-Leute noch tausendmal schlimmer! ;O)

P.S.: Hab jetzt ne neue Serie für mich entdeckt! “in Treatment” … wirklich sehr lustig! ;O)

Guten Tag, Herr Freud!

Dezember22

Alle Jahre wieder kommen sie … die psychosomatischen Beschwerden.
Und um die Weihnachtszeit besonders stark! Jucheee! Na ja, so schlimm ist´s ja gar nicht, aber ein bisschen nervt´s schon. :O(

Betrachten wir uns doch an dieser Stelle noch einmal die Ursachen:

Tatsache 1:
Owney Eltern leben, seit seinem sechsten Lebensjahr, getrennt.

Tatsache 2:
Owney lebte mit seinem sechs Jahre jüngeren Bruder und seiner völlig-mit-der-Situation-überforderten Mutter in einer kleinen 3-Zimmerwohnung.

Tatsache 3:
Owney war Schlüsselkind!

Tatsache 4:
Weihnachten wurde anfangs immernoch bei den Großeltern mit der ganzen Verwandtschaft gefeiert. Das fand Owney total schön! Irgendwann hatte sich die ganze bucklige Verwandtschaft verstritten und so feierte Owney Weihnachten dann meist nur noch zu dritt. Ab und zu auch zu viert. Und da kommen wir auch schon zu ….

Tatsache 5:
Die männlichen Freunde von Owneys Mutter waren alles andere als nett!

Tatsache 6:
Seit dieser Zeit verabscheut Owney Weihnachten, die Feiertage, Silvester und Alkohol zu tiefst.

Ausnahme:
Owney hatte schon hin und wieder mal Glück, dass Weihnachtsfest bei der zumindest-nach-aussen gut funktionierenden Familie seiner zu-der-zeit-aktuellen Freundin verbringen zu dürfen. Das hat Owney immer sehr sehr gut gefallen, denn dann erinnerte er sich immer an die Zeit in der das Weihnachtsfest noch ganz wundervoll bei den Großeltern zelebriert wurde.

Dieses Jahr:
… ist Owney wieder mal nicht so gut auf Weihnachten, die Feiertage und Silvester zu sprechen. Nicht das es bei seinem Papa nebst Freundin nicht schön wäre, aber es ist eben nicht dasselbe. Owney träumt also derweil von Zeiten, in denen er vielleicht irgendwann mit seiner eigenen, kleinen Familie das Weihnachtsfest feiern kann. Aber bei den Eltern einer bezaubernden Frau mitfeiern zu dürfen, würde Owney wohl auch für´s Erste reichen. ;O)

Und so bleibt Owney wohl nichts anderes übrig als sein Bestes zu geben und die Tage zwischen Weihnachten und Neujahr irgendwie mit kleinen Erheiterungen zu füllen. Owney freut sich natürlich immer über Tips und Tricks für die Feiertage!

Zusatz-Tatsache:
Die meisten von Owneys Freunde verbringen diese Zeit leider schon bei ihren eigenen Familien. Und da will Owney dann natürlich auch nicht stören!

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